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Uppsala

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Vattenfalls Anlage in Uppsala besteht aus mehreren Blöcken, die Strom und Wärme, Kälte und Dampf produzieren. Fast 95 Prozent aller Haushalte und Gewerbe in Uppsala nutzen Fernwärme. Hauptbrennstoff der Vattenfall Anlage in Uppsala sind Haushalts- und Industrieabfälle. Torf und Holzhackschnitzel werden bei hohem Wärmebedarf eingesetzt, z. B. im Winter. Torf als Energiequelle wird jetzt abgewickelt, und Vattenfall plant den Bau eines neuen Heizkraftwerkes, das mit Biobrennstoffen befeuert werden soll. Das Kraftwerk soll spätestens bis zum Jahr 2020 fertiggestellt sein, und auf diese Weise werden Vattenfall – und damit auch die Stadt Uppsala – in der Lage sein, die Kohlendioxidemissionen deutlich zu senken.

Abfallverbrennung in Block 5 in Uppsala

Eine neue Müllverbrennungsanlage (Block 5) wurde 2005 im Kraftwerk Uppsala in Betrieb genommen. Ihr Erscheinungsbild sollte sich in die Umgebung einfügen. Dazu wurde eigens ein Architekturwettbewerb ins Leben gerufen. Der Gewinnerentwurf nutzt den hügeligen Untergrund, um die Höhe des Gebäudes optisch zu senken. Die Anlage kann sowohl vorsortierten Hausmüll als auch Industrieabfälle verbrennen. Gemeinsam mit den älteren Verbrennungskesseln verbrennt die neue Anlage bis zu 52 Tonnen Abfall pro Stunde – das entspricht fünf Großcontainern. Die Feuerungswärmeleistung wurde erheblich gesteigert. Mit der in den Abfällen enthaltenen Energie werden Wärme und Strom sowie Kälte und Prozessdampf produziert.

Heizkraftwerk Uppsala

In der Hauptanlage des Heizkraftwerks werden Torf und Holzhackschnitzel in Wärme und Strom umgewandelt. Wenn die Anlage auf voller Leistung läuft, werden pro Stunde 80 Tonnen Torf und Holzschnitzel verbrannt. Um die Schwefelemissionen zu reduzieren, wird Branntkalk eingesetzt. Elektro- und Gewebefilter entfernen Staubpartikel aus dem Rauchgas. Ein neuer Katalysator mit selektiver katalytischer Reduktion (SCR) trägt zur Verringerung der Stickoxidemissionen bei. Bei Inbetriebnahme des mit Biobrennstoffen befeuerten Heizkraftwerks wird es eine Leistung von 90 Megawatt Wärme und 50 Megawatt Strom erzeugen.

Die Boland-Anlage produziert Wärme und Dampf

Der Hauptkessel der Boland-Anlage wird mit Torf und Holzhackschnitzeln befeuert. Er produziert Wärme. Durch die Zugabe von Harnstoff und Branntkalk werden die Stickoxid- und Schwefelemissionen im Rauchgas reduziert. Um Staubpartikel aus dem Rauchgas zu entfernen, werden Elektro- und Gewebefilter genutzt.

Wir bieten auch kohlenstoffneutrale Wärme

Unsere Kunden forderten umweltverträglichere Fernwärme als die bisher produzierte. Daher bieten wir Großkunden eine neue Lösung mit CO2-kompensierter Fernwärme aus unserer Abfallverbrennungsanlage in Uppsala. Es wird CO2-neutrale Fernwärme geliefert, da wir den nicht verwertbaren Anteil des Abfalls, d. h. den Kunststoffanteil, kompensieren. Wir tun dies, indem wir den Anteil der Biomasse-Brennstoffe an unserem gesamten Brennstoff-Mix über die bereits geplante Menge hinaus erhöhen*. Zu unserer Basisplanung gehört die jährliche Erhöhung des Anteils an Biomasse-Brennstoffen, und der Verkauf von CO2-neutraler Wärme bedeutet, dass der Anteil an Biomasse-Brennstoffen immer weiter zunimmt.

*Die Kompensierung ist beschränkt auf die direkten CO2-Emissionen in unserer Fernwärmeproduktion.

Unsere Fernwärme ist Reko-zertifiziert

Der schwedische Berufsverband Svensk Fjärrvärme hat ein Qualitätssicherungssystem mit dem Namen Reko für Anbieter von Fernwärme entwickelt. Unsere Fernwärme erfüllt seit 2006 die Anforderungen dieses Qualitätssystems. Zweck der Reko-Zertifizierung ist die Stärkung der Position der Kunden und die Verbesserung der Beziehung zwischen Kunden und Anbieter. Der Schwerpunkt liegt auf Offenheit, Vergleichbarkeit und Vertrauen.

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