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Heizkraftwerk Reuter

Heizkraftwerk Reuter

Fakten zum Heizkraftwerk Reuter und seiner Geschichte

Im Jahr 1930 wurde im Berliner Bezirk Spandau das Kraftwerk West (heute: Heizkraftwerk Reuter) in Betrieb genommen und diente zur Deckung der Spitzenlast in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst alle Anlagen demontiert. Mit Hilfe der Berliner Luftbrücke begann 1948 der Wiederaufbau des Kraftwerks.

1956 wurde die Anlage zu einem Heizkraftwerk (HKW) umgebaut, was sie strategisch noch bedeutsamer machte. Das HKW Reuter war damals das zweitgrößte Kraftwerk im gesamten Berliner Raum.

Heute wird das Heizkraftwerk Reuter mit einem Kraftwerksblock und einer Turbine betrieben. Der Dampfkessel wird mit Steinkohle sowie mit Biomasse (Holzhackschnitzel aus nachhaltiger Forstwirtschaft) befeuert und ist mit einer hochwirksamen Rauchgasreinigungsanlage ausgestattet. Die Turbine wird mit dem Dampf einer benachbarten Müllverbrennungsanlage betrieben.

Strom und Wärme werden nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig erzeugt. Dadurch steigt der Brennstoffausnutzungsgrad bis auf 80 Prozent.