Ein sagenhafter Name

Das Kraftwerk Stalon ist nach einer Sagengestalt der lokalen Gemeinde der Samen, Schwedens indigener Bevölkerung, benannt. Sie fürchteten sich vor Stalo, einem riesigen Zyklop, der zusammen mit seiner Frau angeblich Menschen verspeiste. Die Bauarbeiter fanden, dass Stalon ein passender Name für das Kraftwerk wäre. 

Das Kraftwerk Stalon hat eine installierte Leistung von 130 MW. Ausgestattet ist es mit einer Francis-Turbine bei einer Fallhöhe von 199 Metern.

Das Kraftwerk Stenkullafors liegt am Oberlauf des Flusses Ångermanälven zwischen den Gemeinden Vilhelmina und Åsele. Die Anlage nutzt eine Reihe kleinerer Stromschnellen, die sich über eine Länge von 40 Kilometern erstrecken. Die größte hat eine Fallhöhe von rund fünf Metern, die restlichen sind kleiner und haben größere Abstände voneinander. Sie alle sind nur relativ kleine Energiequellen. Deshalb war dieser Flussabschnitt auch der letzte, der für die Stromerzeugung nutzbar gemacht wurde. Am Ångermanälven liegen von den Bergseen bis zum Meer eine ganze Reihe von Wasserkraftwerken. 

Das Wasserkraftwerk Stensele liegt am nordschwedischen Fluss Ume Älv. Es wurde 1960 in Betrieb genommen und hat eine installierte Leistung von 50 MW. Ausgestattet ist es mit einer Francis-Turbine bei einer Fallhöhe von 19 Metern.

Herausforderungen aufgrund niedriger Temperaturen und Schnee

Damit der Bau des Windparks planmäßig voranschreiten konnte, mussten die vom Wetter mitgenommenen Arbeiter im Februar beißender Kälte, Schnee und starken Winden trotzen.  Kenneth Pettersson, der Projektmanager, berichtet, dass mitten im kalten Winter die Fundamente auf dem Berg verstärkt, die Stromkabel für den Windpark gelegt, Straßenarbeiten ausgeführt und das Gebäude zur Unterbringung der Umspannstation errichtet wurden.

Umfangreiche Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit

Das Wasserkraftwerk Stugun liegt am nordschwedischen Fluss Indalsälven. Es wurde 1956 in Betrieb genommen und hat eine installierte Leistung von 41 MW. Ausgestattet ist es mit einer Kaplan-Turbine bei einer Fallhöhe von sieben Metern.

Lange vor der Einführung von Wasserkraftwerken in Schweden versorgte der Fluss Dalälven die Fabriken in Söderfors mit mechanischer Kraft. Das Stahlwerk Söderfors wurde 1676 gegründet, um die schwedische Marine mit Ankern zu beliefern. Die kleine Fabrikstadt am Fluss Dalälven überlebte die Stahlkrise. Heute wird hier immer noch Stahl produziert. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde am Storforsen ein Wasserkraftwerk gebaut, um die Gegend mit Strom zu versorgen. 

Die neue Anlage ist mit zwei Rohrturbinen bei einer Fallhöhe von 5 Metern. Sie hat eine installierte Leistung von 20 MW.

Torpshammar ist ein Dorf in der Gemeinde Ånge und liegt an der Mündung des Flusses Gimån in den Fluss Ljungan. Der Gimån hat eine Länge von 80 Kilometern und fließt vom See Revsundasjön im Nordosten bis nach Torpshammar. 

Das Kraftwerk Torpshammar wurde 1943 in Betrieb genommen und hat eine installierte Kapazität von 117 MW. Es handelt sich um ein Kavernenkraftwerk mit zwei Turbinen.

Leringsforsen – ein Wasserkraftwerk mit geringer Leistung 

Das Wasserkraftwerk Leringsforsen liegt am Fluss Gimån in der Gemeinde Ånge. Es wurde zwischen 1942 und 1944 mit einer Kaplan-Turbine erbaut. Leringsforsen ist in Bezug auf die installierte Leistung eines der kleinsten Wasserkraftwerke von Vattenfall. Bei diesem Kraftwerk beläuft sie sich auf 9 MW. Die Fallhöhe beträgt rund 16,3 Meter. 

Der Gimån ist ein Seitenfluss des Ljungan bei Torpshammar und hat eine Länge von 80 Kilometern. 

Konventionelles Kraftwerk

Die Bauarbeiten begannen 1958. Die anfängliche Leistung betrug 116 MW und wurde von zwei Blöcken geliefert. 20 Jahre nach seiner Einweihung wurde das Kraftwerk Laxede um einen dritten Block erweitert. Heute erreichen die drei Turbinen eine gemeinsame Leistung von 200 MW.

Da auf dem Fluss Lule Älv Holz transportiert wurde, wurde ein 122 Meter langer Flößereikanal gebaut, über den pro Stunde 10.000 bis 24.000 Baumstämme befördert werden können. 

Pages