Fakten zur Wasserkraft und zum Fluss Lule Älv

Flößerei

Fakten zum Bau 

Die Fertigstellung des Kraftwerks Randi markierte den Endpunkt der nahezu 80 Jahre dauernden Erschließung des Lule Älv für die Wasserkraft, im Zuge derer im Durchschnitt alle fünf Jahre ein neues Kraftwerk gebaut wurde. 

Reaktoren

Ringhals besteht aus vier Reaktoren und ist eines der wenigen Kernkraftwerke, die über Siede- und Druckwasserreaktoren verfügen.

Der erst Reaktor (R1) ist ein Siedewasserreaktor von Asea-Atom mit einer Kapazität von 865 MW. Er ist seit Januar 1976 in Betrieb.

Die anderen drei Reaktoren (R2, R3 und R4) sind Druckwasserreaktoren der Firma Westinghouse. Der Reaktor R2 mit einer Kapazität von 865 MW ging im Mai 1975 in Betrieb, R3 mit 1.047 MW im September 1981 und R4 mit 940 MW im November 1983.

Beeindruckender Tunnelbau

Reparaturen im Jahr 2009

2009 musste das Kraftwerk Rusfors repariert werden. Der Grund hierfür war vermutlich frostbedingte Erosion. Dabei wurden der Wasserspeicher und der anschließende Überfallkanal ausgebessert. Am Überfallkanal wurden zudem geringfügige Umbauarbeiten durchgeführt. Durch diese Maßnahmen sollte die technische Lebensdauer der Anlage erheblich verlängert werden. 

Seitevare – extreme Kälte

Das Wasserkraftwerk Sillre ist eine von Vattenfalls Anlagen am Fluss Indalsälven in Schweden. In seinem derzeitigen Aufbau wurde es 1987 in Betrieb genommen und verfügt über eine installierte Leistung von 11 MW. Ausgestattet ist es mit einer Francis-Turbine bei einer Fallhöhe von 193 Metern.

2005 wurde die dritte Anlage in Stadsforsen modernisiert und damit ihre Lebensdauer und Kapazität erhöht. Die beiden älteren Anlagen waren bereits vor der Anlage 3 überholt worden. 

Im Zuge des Vattenfall Programms für mehr Sicherheit in seinen Wasserkraftwerken wurde 2006 in den Staudamm in Stadsforsen investiert. Diese Investitionen umfassten die Verbesserung der Regulierungsmöglichkeiten des Staudamms und die Reduzierung der benötigten Wartungsarbeiten.

Ein sagenhafter Name

Das Kraftwerk Stalon ist nach einer Sagengestalt der lokalen Gemeinde der Samen, Schwedens indigener Bevölkerung, benannt. Sie fürchteten sich vor Stalo, einem riesigen Zyklop, der zusammen mit seiner Frau angeblich Menschen verspeiste. Die Bauarbeiter fanden, dass Stalon ein passender Name für das Kraftwerk wäre. 

Das Kraftwerk Stalon hat eine installierte Leistung von 130 MW. Ausgestattet ist es mit einer Francis-Turbine bei einer Fallhöhe von 199 Metern.

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