Änderung des Bauplans

Åke Rusck, der damalige Geschäftsführer von Vattenfall, veranlasste eine Änderung des Bauplans für das Kraftwerk Letsi in verschiedenster Hinsicht. Es sollte mehr Rücksicht auf die Umwelt und die Gemeinschaft der Samen genommen werden. Eigentlich hatte der Stromsektor das vorrangige Ziel, Wasserkraft bei möglichst geringem Kostenaufwand zu erzeugen. Doch in Letsi war dies nicht der Fall. 

Historische Gegend 

Bei der Planung und dem Bau des Kraftwerks wurde deshalb nicht nur auf Umweltschutzaspekte, sondern auch auf archäologische Belange besonders geachtet. In der Maschinenhalle wurde ein großes Steinrelief aufgestellt, auf dem das Leben an den Nämforsen-Fällen in vorhistorischer Zeit und bis zur Gegenwart dargestellt ist. Während der Sommermonate durchlaufen 125 m3 Wasser pro Sekunde die Überfallkanäle des Kraftwerks und verleihen der Gegend eine einzigartige Atomsphäre. 

Eines der ersten Wasserkraftwerke

Die Windturbine mit einer Nennleistung von 2 000 kW hat eine Turmhöhe von 80 Metern und einen Rotordurchmesser von 75 Metern. In der Nähe wurde ein 140 Meter hoher Mast für die Messinstrumente errichtet, um Vattenfalls Wissen über Wind und Energie zu erweitern. In einer Ausstellung wurde der Fortgang der Entwicklung öffentlich gemacht. 

Investition in die Zukunft

Geschichte – die Wiege von Vattenfall

Das Kraftwerk Olidan war das erste Wasserkraftprojekt des schwedischen Staates. Dieser plante bereits seit Langem den Bau von Kraftwerken an den großen Flüssen des Landes. Allerdings gab es die Sorge, dass die Nachfrage für die großen Mengen Strom, die erzeugt wurden, nicht ausreichen würde. Im Jahr 1905 erwarb die Regierung das Unternehmen Nya Trollhätte Kanalbolag ("Neue Trollhättan-Kanalgesellschaft“), das in einen Staatsbetrieb umgewandelt wurde. Bereits 1909 firmierte dieser erneut um und wurde zur Kungliga Vattenfallsstyrelsen. 

Beschleunigtes Bautempo

Im Jahr 1970 wurde das Bautempo beschleunigt. Im Winter gab es Stromengpässe, die einer Kombination aus dem trockenen Jahr, dem kalten Wetter und der boomenden Wirtschaft geschuldet waren. Die Versorger appellierten an die Bevölkerung, Strom zu sparen, bis die Frühjahrsschmelze die angespannte Lage im Stromsystem aufheben würde. 

Zum Ende des Jahres 2009 wurde Vattenfall alleiniger Eigentümer des Wasserkraftwerks Pengfors am Fluss Ume Älv. Die Anlage befindet sich rund 40 Kilometer von der Stadt Umeå entfernt und gehörte zuvor E.ON. 

Das Kraftwerk Pengfors umfasst drei Einheiten mit einer installierten Leistung von insgesamt 51 MW. Die Anlage ist mit einer Kaplan-Turbine ausgerüstet. Sie hat eine Fallhöhe von 15,5 Metern.

In 2014 Wurde das Wasserkraftwerk saniert.

Fakten zur Wasserkraft und zum Fluss Lule Älv

Flößerei

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