Deutschlands Atomausstiegsgesetz

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha und seiner Geschichte 

Das wenige Kilometer westlich von Dresden gelegene Kraftwerk Niederwartha wurde 1927-1930 mit vier Maschinensätzen gebaut und 1930 in Betrieb genommen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste das Pumpspeicherkraftwerk stillgelegt werden. Es wurde erst 1954 wieder betriebsfähig gemacht. 1960 wurde das Kraftwerk um zwei Maschinensätze erweitert, womit seine Kapazität auf 120 Megawatt (MW) anstieg.*

Nuons Industrieparks

Die Industrieparks umfassen unabhängige Produktionsunternehmen bis zur Umweltkategorie 6, die die Infrastruktur und die Einrichtungen des Standorts nutzen.

Fakten zum Heizkraftwerk Reuter und seiner Geschichte

Im Jahr 1930 wurde im Berliner Bezirk Spandau das Kraftwerk West (heute: Heizkraftwerk Reuter) in Betrieb genommen und diente zur Deckung der Spitzenlast in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst alle Anlagen demontiert. Mit Hilfe der Berliner Luftbrücke begann 1948 der Wiederaufbau des Kraftwerks.

1956 wurde die Anlage zu einem Heizkraftwerk (HKW) umgebaut, was sie strategisch noch bedeutsamer machte. Das HKW Reuter war damals das zweitgrößte Kraftwerk im gesamten Berliner Raum.

Fakten zum Heizkraftwerk Reuter West

Das Heizkraftwerk Reuter West liegt im Nordwesten von Berlin. Es besteht aus zwei baugleichen Kraftwerksblöcken, die 1987 und 1989 in Betrieb genommen wurden. Strom und Wärme werden nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig erzeugt. Dadurch steigt der Brennstoffausnutzungsgrad bis auf 80 Prozent.

Fakten zum Heizkraftwerk Rugenberger Damm 

Das Ziel der MVR ist es, den von der Stadtreinigung Hamburg oder anderen Abfallerzeugern angelieferten Abfall kostengünstig thermisch zu behandeln, verwertbare Stoffe zu produzieren und Abfälle weitgehend zu vermeiden. Aus der im Abfall enthaltenen Energie (Heizwert) produziert die MVR Fernwärme in Form von Prozessdampf (15 bar, 280 °C) und Heizwasser sowie Strom.

Fakten zum Industriekraftwerk Rüdersdorf

Das 2009 in Betrieb genommene IKW Rüdersdorf befindet sich sieben Kilometer östlich von Berlin im Landkreis Märkisch-Oderland. Die Anlage wurde für die Verbrennung von Ersatzbrennstoffen (EBS) zur Erzeugung von Strom und Wärme entwickelt. Heute stellt das IKW Rüdersdorf Strom beispielsweise für die Cemex OstZement GmbH bereit.

Fakten zum Heizkraftwerk Tiefstack 

Das Kraftwerk ist sowohl für die Grundlast- als auch für die Spitzenlastproduktion ausgestattet. Die Grundlasteinheit wird mit Steinkohle betrieben, während die zwei für die Spitzenlastversorgung genutzten Heizkessel mit Erdgas und leichtem Heizöl befeuert werden. Die Kraftwerke sind mit modernsten Rauchgasreinigungsanlagen bestückt. Diese sorgen dafür, dass die aus dem 120 Meter hohen Schornstein abgegebenen Rauchgase die zulässigen Grenzwerte deutlich unterschreiten. 

Fakten zum Heizkraftwerk Wedel und seiner Geschichte

Das Kraftwerk Wedel ist ein Heizkraftwerk und wurde 1961-1965 gebaut. Die Anlage diente zunächst nur zur Stromerzeugung. Im Jahr 1987 wurde sie allerdings zum Heizkraftwerk umgebaut und 1993 nach neuesten Umweltstandards nachgerüstet. Das Kraftwerk besteht aus zwei Blöcken, die separat betrieben werden können, um die Produktion dem wechselnden Strom- und Wärmebedarf anzupassen. Zudem verfügt es über zwei Gasturbinen für die Spitzenlastproduktion.

Der Windpark Westküste ist der erste Windpark in Deutschland. Im August 1987 gingen 30 Windkraftanlagen mit zusammen 1.000 Kilowatt Leistung in Betrieb. Dabei konnten die Initiatoren des Windparks auf die Erfahrungen und die Infrastruktur von "GROWIAN“ (Große Windanlage) im Kaiser-Wilhelm-Koog zurückgreifen. Grundlegende Kenntnisse für den Anschluss von Windenergieanlagen an ein regionales Stromnetz, Materialverhalten und Parkdesigns wurden hier erforscht. Eine ganze Branche profitiert bis heute von dem Know-how, das hier gewonnen wurde.

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