Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II und seiner Geschichte 

Das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II ist seit 1966 in Betrieb. Mit acht Maschinensätzen ist es das größte Wasserkraftwerk an der Saale. Das künstlich angelegte Oberbecken hat keine Zuflüsse und verfügt über einen Speicherraum für 3,02 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Talsperre Eichicht wird für die beiden Pumpspeicherkraftwerke Hohenwarte I und II als Unterbecken genutzt. Die Wasserkraft-Maschinensätze befinden sich in einem Maschinenhaus im Unterbecken.

 

Fakten zum Wasserkraftwerk Umluspen

Der Bau des Kraftwerks begann 1953, 1957 wurde die Doppelblock-Anlage in Betrieb genommen. Umluspen liegt am See Storuman, der als Wasserspeicher für das Kraftwerk dient. Der Speicher hat eine Regelkapazität von 1,11 Milliarden m³ und eine Stauhöhe von sieben Metern. Die Fallhöhe beträgt 34 Meter. 

Ausgestattet ist das Kraftwerk mit zwei Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von 94 MW.

Abfallverbrennung in Block 5 in Uppsala

Vattenfall ist Eigentümer von Utgrunden

Utgrunden war einer der ersten schwedischen Offshore-Windparks und wurde im Jahr 2000 errichtet. Er liegt in der Meerenge Kalmarsund ca. 12 km von Bergkvara und 8 km von der Insel Öland entfernt. Im Zuge eines Geschäftsabschlusses mit Dong Energy, einem dänischen Energieunternehmen, erwarb Vattenfall im Jahr 2006 523 Windturbinen in Schweden, Dänemark, Polen und dem Vereinigten Königreich. Diese Akquisition umfasste auch das von GE gebaute Utgrunden 1.

Einzigartiger Staudamm

Der Staudamm des Kraftwerks Vargfors ist einzigartig in seiner gewölbten Betonbauweise. Von dieser Art gibt es nur wenige in Schweden. Die Anlage liegt 25 Meter unter der Oberfläche bei einer Fallhöhe von 49,5 Metern. Vargfors wurde nicht von Vattenfall selbst errichtet, sondern der größte Teil der Bauarbeiten wurde ausgelagert.

 

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte I und seiner Geschichte 

Der erste Turbinengenerator des Pumpspeicherkraftwerks Hohenwarte I wurde 1942 in Betrieb genommen. Zwei weitere Turbinen wurden 1959 hinzugefügt, wodurch die Kraftwerksleistung auf 63 Megawatt (MW) gesteigert wurde. 

Das Oberbecken bildet die Saale-Talsperre Hohenwarte. Der 27 Kilometer lange Stausee umfasst einen Inhalt von 180,86 Millionen Kubikmeter.

Der Bau des Kraftwerks begann 1930. Zuerst wurden Häuser für die Mechaniker und Bauarbeiter errichtet. Vor einigen Jahren wurden sie abgerissen, doch die Zufahrten und Grundstücksmauern sind noch intakt. Nach seiner Fertigstellung wurde das Kraftwerk 1934 offiziell von König Gustaf V. eröffnet. 1937 erhielt Vattenfall dann die Genehmigung zur Regulierung des Sees Vänern. Die Wasserrechtsbehörde setzte die Genehmigung 1938 in Kraft, hauptsächlich weil sie Abhilfe gegen die teilweise außergewöhnlich hohen Wasserstände schaffen wollte.

Schwieriges Felsgestein

Ein Problem stellte während des Baus von Vietas sogar die erfahrensten Ingenieure vor eine schwierige Aufgabe: Das Felsgestein, durch das die Tunnel gegraben werden mussten, bestand aus so genanntem „smällberg“, einer Gesteinsart, die anfällig für Gebirgsschlag ist. Mit einem großen Knall fielen große Gesteinsbrocken von der Decke und den Wänden des Tunnels. Grund dafür waren Spannungsumlagerungen im Gestein, die durch die Sprengarbeiten während der Bauphase entstanden. Das Problem wurde durch Stützen und Netze an Decke und Wänden gelöst. 

Auf Erde gebaut

Ein weiterer Unterschied zwischen dem Kraftwerk Vittjärv und den anderen Vattenfall Anlagen ist, dass es nicht auf Felsgestein errichtet wurde. Auf dem Baugelände des Kraftwerks lag das Gestein zu tief unter der Erdoberfläche, so dass es nicht praktikabel gewesen wäre, die gesamte darüber liegende Erdschicht abzutragen. Stattdessen wurde eine Betonplatte gegossen, auf der das Gebäude stehen konnte. 

Fakten zum Bau 

Im Rahmen des Wasserkraftprogramms von Vattenfall wurde in den Jahren 2006 und 2007 die Sicherheit der Anlage in Boden erhöht. Der Staudamm wurde verstärkt, um den extremen Wassermassen standhalten zu können, die alle 10.000 Jahre auftreten können. Zu diesem Zweck wurde die Dammkrone um 1,8 Meter angehoben. 

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