Mit Biomasse befeuert

In der Anlage Bollmora wird Tallöl-Pech als Brennstoff verwendet. Tallöl-Pech ist ein Biobrennstoff, der aus Tallöl hergestellt werden kann, einem Nebenprodukt der Papier- und Zellstoffindustrie. Es hat ähnliche Eigenschaften wie schweres Heizöl. Bollmora verfügt über eine installierte Leistung von 2 x 18 MW bei Verwendung von Tallöl-Pech bzw. 20 MW bei Verwendung von fossilem Öl sowie über einen 10-MW-Stromkessel. 

Das Wasserkraftwerk Tuggen liegt am Fluss Ume Älv, rund 20 Kilometer flussabwärts der Stadt Lycksele. Die Anlage nutzt 26 Meter der gesamten Fallhöhe von 39 Metern, über die Vattenfall am Ume Älv verfügt. Der Bau des Kraftwerks begann 1957, 1962 wurde es in Betrieb genommen. 

Ausgestattet ist Tuggen mit Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von 110 MW. Dabei wird eine Fallhöhe von 28 Metern genutzt. Die Maschinenhalle wurde über Tage errichtet. 

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II und seiner Geschichte 

Das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II ist seit 1966 in Betrieb. Mit acht Maschinensätzen ist es das größte Wasserkraftwerk an der Saale. Das künstlich angelegte Oberbecken hat keine Zuflüsse und verfügt über einen Speicherraum für 3,02 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Talsperre Eichicht wird für die beiden Pumpspeicherkraftwerke Hohenwarte I und II als Unterbecken genutzt. Die Wasserkraft-Maschinensätze befinden sich in einem Maschinenhaus im Unterbecken.

 

Fakten zum Wasserkraftwerk Umluspen

Der Bau des Kraftwerks begann 1953, 1957 wurde die Doppelblock-Anlage in Betrieb genommen. Umluspen liegt am See Storuman, der als Wasserspeicher für das Kraftwerk dient. Der Speicher hat eine Regelkapazität von 1,11 Milliarden m³ und eine Stauhöhe von sieben Metern. Die Fallhöhe beträgt 34 Meter. 

Ausgestattet ist das Kraftwerk mit zwei Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von 94 MW.

Abfallverbrennung in Block 5 in Uppsala

Vattenfall ist Eigentümer von Utgrunden

Utgrunden war einer der ersten schwedischen Offshore-Windparks und wurde im Jahr 2000 errichtet. Er liegt in der Meerenge Kalmarsund ca. 12 km von Bergkvara und 8 km von der Insel Öland entfernt. Im Zuge eines Geschäftsabschlusses mit Dong Energy, einem dänischen Energieunternehmen, erwarb Vattenfall im Jahr 2006 523 Windturbinen in Schweden, Dänemark, Polen und dem Vereinigten Königreich. Diese Akquisition umfasste auch das von GE gebaute Utgrunden 1.

Einzigartiger Staudamm

Der Staudamm des Kraftwerks Vargfors ist einzigartig in seiner gewölbten Betonbauweise. Von dieser Art gibt es nur wenige in Schweden. Die Anlage liegt 25 Meter unter der Oberfläche bei einer Fallhöhe von 49,5 Metern. Vargfors wurde nicht von Vattenfall selbst errichtet, sondern der größte Teil der Bauarbeiten wurde ausgelagert.

 

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte I und seiner Geschichte 

Der erste Turbinengenerator des Pumpspeicherkraftwerks Hohenwarte I wurde 1942 in Betrieb genommen. Zwei weitere Turbinen wurden 1959 hinzugefügt, wodurch die Kraftwerksleistung auf 63 Megawatt (MW) gesteigert wurde. 

Das Oberbecken bildet die Saale-Talsperre Hohenwarte. Der 27 Kilometer lange Stausee umfasst einen Inhalt von 180,86 Millionen Kubikmeter.

Der Bau des Kraftwerks begann 1930. Zuerst wurden Häuser für die Mechaniker und Bauarbeiter errichtet. Vor einigen Jahren wurden sie abgerissen, doch die Zufahrten und Grundstücksmauern sind noch intakt. Nach seiner Fertigstellung wurde das Kraftwerk 1934 offiziell von König Gustaf V. eröffnet. 1937 erhielt Vattenfall dann die Genehmigung zur Regulierung des Sees Vänern. Die Wasserrechtsbehörde setzte die Genehmigung 1938 in Kraft, hauptsächlich weil sie Abhilfe gegen die teilweise außergewöhnlich hohen Wasserstände schaffen wollte.

Schwieriges Felsgestein

Ein Problem stellte während des Baus von Vietas sogar die erfahrensten Ingenieure vor eine schwierige Aufgabe: Das Felsgestein, durch das die Tunnel gegraben werden mussten, bestand aus so genanntem „smällberg“, einer Gesteinsart, die anfällig für Gebirgsschlag ist. Mit einem großen Knall fielen große Gesteinsbrocken von der Decke und den Wänden des Tunnels. Grund dafür waren Spannungsumlagerungen im Gestein, die durch die Sprengarbeiten während der Bauphase entstanden. Das Problem wurde durch Stützen und Netze an Decke und Wänden gelöst. 

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