Gardikfors 

Das Wasserkraftwerk Gardikfors liegt an der Mündung des Sees Gardiksjön in den Fluss Ume Älv. Die Anlage wurde 1959 in Bau und 1963 erstmals in Betrieb genommen. Sie nutzt eine Francis-Turbine mit einer installierten Leistung von 60 MW.

Gallejaur

Der Bau erfolgte in zwei Stufen: Block 1 wurde im Jahr 1964 in Betrieb genommen, Block 2 1988. Dieses Kraftwerk nutzt die Fallhöhe entlang des Flusses zwischen den Dyngsele-Stromschnellen und den Treholms-Stromschnellen. 

Geschichte

Forsmark

Alle drei Forsmark-Reaktoren sind Siedewasserreaktoren von Asea-Atom. Forsmark 1 begann den kommerziellen Betrieb im Dezember 1980. Im Juli 1981 folgte Forsmark 2 und im August 1985 Forsmark 3.

Die Anlage ist auch eine wichtige Lagerstätte für atomare Abfälle. 1983 begann das schwedische Kernbrennstoff- und Kernabfallbeseitigungsunternehmen SKB mit dem Bau von SFR, einem geologischen Endlager für nukleare Abfälle, 50 Meter tief im Felsgestein. SFR ist weltweit das erste Endlager für Abfälle mit geringer bis mittlerer Radioaktivität und wird seit 1988 genutzt.

Fisksätra

Vattenfall Heat Drefviken versorgt hauptsächlich die Gemeinden Nacka, Haninge, Tyresö und Värmdö mit Fernwärme. Auch Strom wird von der Anlage in Jordbro erzeugt.

Die Anlage Fisksätra nutzt überwiegend Bioöl und zu einem geringeren Anteil fossiles Öl. Die in der Anlage erzeugte Wärme wird nicht als Fernwärme eingestuft, sondern dient zur Warmwasserversorgung eines kleineren Kundenkreises.

Fisksätra ist Reko-zertifiziert

Ekobacken

Fernwärme ist eine effiziente und wettbewerbsfähige Möglichkeit, Haushalte und Unternehmen mit Wärme zu beliefern. Das Heizkraftwerk Ekobacken versorgt einen Großteil des Bezirks Gustavsberg mit Fernwärme.

Der Hauptteil der Produktion erfolgt in einem 7+2-MW-Kessel, der ausschließlich mit Hackschnitzeln befeuert wird. Er wird ergänzt durch einen 2-MW-Kessel, der mit Biogas befeuert wird.

Mit Biomasse befeuert

In der Anlage Bollmora wird Tallöl-Pech als Brennstoff verwendet. Tallöl-Pech ist ein Biobrennstoff, der aus Tallöl hergestellt werden kann, einem Nebenprodukt der Papier- und Zellstoffindustrie. Es hat ähnliche Eigenschaften wie schweres Heizöl. Bollmora verfügt über eine installierte Leistung von 2 x 18 MW bei Verwendung von Tallöl-Pech bzw. 20 MW bei Verwendung von fossilem Öl sowie über einen 10-MW-Stromkessel. 

Das Wasserkraftwerk Tuggen liegt am Fluss Ume Älv, rund 20 Kilometer flussabwärts der Stadt Lycksele. Die Anlage nutzt 28 Meter der gesamten Fallhöhe von 39 Metern, über die Vattenfall am Ume Älv verfügt. Der Bau des Kraftwerks begann 1957, 1962 wurde es in Betrieb genommen. 

Ausgestattet ist Tuggen mit Kaplan-Turbinen. Dabei wird eine Fallhöhe von 28 Metern genutzt. Die Maschinenhalle wurde über Tage errichtet. 

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II und seiner Geschichte 

Das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II ist seit 1966 in Betrieb. Mit acht Maschinensätzen ist es das größte Wasserkraftwerk an der Saale. Das künstlich angelegte Oberbecken hat keine Zuflüsse und verfügt über einen Speicherraum für 3,02 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Talsperre Eichicht wird für die beiden Pumpspeicherkraftwerke Hohenwarte I und II als Unterbecken genutzt. Die Wasserkraft-Maschinensätze befinden sich in einem Maschinenhaus im Unterbecken.

 

Fakten zum Wasserkraftwerk Umluspen

Der Bau des Kraftwerks begann 1953, 1957 wurde die Doppelblock-Anlage in Betrieb genommen. Umluspen liegt am See Storuman, der als Wasserspeicher für das Kraftwerk dient. Der Speicher hat eine Regelkapazität von 1,11 Milliarden m³ und eine Stauhöhe von sieben Metern. Die Fallhöhe beträgt 34 Meter. 

Ausgestattet ist das Kraftwerk mit zwei Kaplan-Turbinen.

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