Fernwärme – eine effiziente Wahl

In dicht besiedelten Gegenden sorgt Fernwärme für eine effiziente Nutzung von Ressourcen und hilft dabei, die produktionsbedingten Emissionen zu minimieren. Fernwärme kann durch den Einsatz verschiedener Brennstoffarten erzeugt werden – auch mit Brennstoffen, die sonst nicht genutzt werden könnten.

*Die Kompensierung ist beschränkt auf die direkten CO2-Emissionen in unserer Fernwärmeproduktion.

Geschichte

Die Anlage Kilforsen wurde zwischen dem Fluss Ångermanälven und seinem Nebenfluss, dem Fjällsjöälven, erbaut. Durch die Errichtung des Kraftwerks zwischen den beiden Flüssen konnte es an Land gebaut werden, ohne dabei die Schönheit des Fjällsjöälven zu zerstören. 

Järkvissle

Das Wasserkraftwerk Järkvissle ist eine von Vattenfalls Anlagen am Fluss Indalsälven. Es wurde im Jahr 1959 erstmals in Betrieb genommen und hat eine installierte Kapazität von 88 MW. Es ist mit einer Kaplan-Turbine mit einer Fallhöhe von 14 Metern ausgestattet. 

Geschichte

Jordbro

Die Anlage Jordbro wurde 1968 erstmals in Betrieb genommen und 1994 von Vattenfall erworben. Sie besteht aus mehreren Blöcken, die Strom und Fernwärme erzeugen, einem großen Hauptkessel und drei Bioöl-Kesseln. Die Ölkessel kommen in Spitzenlastphasen bei Kälteeinbrüchen im Winter zum Einsatz.

Neben der Anlage befindet sich ein Mahlwerk, in dem Holzbriketts zu Pulver gemahlen werden.

Mitarbeiterbeteiligung

Viele kleine Beiträge zur Effizienzsteigerung können zusammen zu bedeutenden Verbesserungen führen. Im Kraftwerk Idbäcksverket wurden Vorschläge der Mitarbeiter umgesetzt, durch die der Wasserverbrauch in der Anlage reduziert und der Stromverbrauch um zwei GWh pro Jahr gesenkt werden konnte.

Hölleforsen 

Das Wasserkraftwerk Hölleforsen liegt am Fluss Indalsälven in Nordschweden. Es umfasst eine Kaplan-Turbine mit einer Fallhöhe von 25 Metern. 1949 wurde es erstmals in Betrieb genommen. Das Werk besitzt eine installierte Leistung von 148 MW.

Kraftwerk Hojum

Das Kraftwerk Hojum ist 13 Kilometer vom Abfluss des Sees Vänern in den Fluss Göta Älv entfernt. Das Kraftwerk Olidan liegt rund einen Kilometer stromabwärts von Hojum. Das Kraftwerk Hojum ist das zweite Wasserkraftwerk in Trollhättan, das erste ist die ältere Anlage Olidan. Nach der Fertigstellung von Olidan im Jahr 1921 begann die Planung des Kraftwerks Hojum, das 1941 in Betrieb genommen wurde. Aufgrund der politischen Instabilität in den späten 1930er und frühen 1940er Jahren wurde es unterirdisch angelegt.  

Fakten zum Windpark

Der Windpark besteht aus zwölf Turbinen des Herstellers Siemens, die jeweils eine Leistung von 3 Megawatt erzeugen und den Berechnungen zufolge pro Jahr 98 Gigawattstunden Strom produzieren werden. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 18 000 Haushalten.

Die Gesamthöhe der Turbinen beträgt 150 Meter bis zur äußersten Spitze der Rotorflügel. Der Rotordurchmesser beträgt 113 Meter. Die Turbinen mit Direktantrieb verfügen über kein Getriebe, weshalb die Antriebswelle direkt an den im Maschinenhaus untergebrachten Generator gekoppelt ist.

Durch seine Nähe zum Eisenerzbezirk war es nur natürlich, dass die Harsprånget-Fälle schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt für die Stromerzeugung ausgewählt wurden. Infolge der industriellen Expansion und des gestiegenen Strombedarfs wurde 1919 mit der Entwicklung eines Kraftwerks mit einer Leistung von 105 MW in Harsprånget begonnen. Aufgrund der schweren Wirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg sank jedoch die Nachfrage nach Strom. Deshalb wurde der Bau im Mai 1922 auf Eis gelegt. 

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