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Niederwartha

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Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha und seiner Geschichte 

Das wenige Kilometer westlich von Dresden gelegene Kraftwerk Niederwartha wurde 1927-1930 mit vier Maschinensätzen gebaut und 1930 in Betrieb genommen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste das Pumpspeicherkraftwerk stillgelegt werden. Es wurde erst 1954 wieder betriebsfähig gemacht. 1960 wurde das Kraftwerk um zwei Maschinensätze erweitert, womit seine Kapazität auf 120 Megawatt (MW) anstieg.*

Das Oberbecken liegt in einem von einem Staudamm abgetrennten Tal und hat einen natürlichen Zufluss. In Zeiten, wenn ein Überangebot an Strom verfügbar ist, kann das Pumpspeicherkraftwerk dazu genutzt werden, Wasser aus dem Unter- ins Oberbecken zu pumpen. Der Höhenunterschied zwischen den beiden Becken beträgt 143 Meter. Auf diese Weise kann Strom in höherer Lage in Form von Wasser gespeichert werden. Wenn die Stromnachfrage zunimmt, kann Strom erzeugt werden, indem Wasser durch die Turbinen und Generatoren vom Ober- ins Unterbecken strömt. 

Das Oberbecken fasst 1.981 Millionen Kubikmeter Wasser. 

* Seit 2001 sind nur noch zwei Maschinensätze im Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha in Gebrauch.