Forsmark

Alle drei Forsmark-Reaktoren sind Siedewasserreaktoren von Asea-Atom. Forsmark 1 begann den kommerziellen Betrieb im Dezember 1980. Im Juli 1981 folgte Forsmark 2 und im August 1985 Forsmark 3.

Die Anlage ist auch eine wichtige Lagerstätte für atomare Abfälle. 1983 begann das schwedische Kernbrennstoff- und Kernabfallbeseitigungsunternehmen SKB mit dem Bau von SFR, einem geologischen Endlager für nukleare Abfälle, 50 Meter tief im Felsgestein. SFR ist weltweit das erste Endlager für Abfälle mit geringer bis mittlerer Radioaktivität und wird seit 1988 genutzt.

Fisksätra

Vattenfall Heat Drefviken versorgt hauptsächlich die Gemeinden Nacka, Haninge, Tyresö und Värmdö mit Fernwärme. Auch Strom wird von der Anlage in Jordbro erzeugt.

Die Anlage Fisksätra nutzt überwiegend Bioöl und zu einem geringeren Anteil fossiles Öl. Die in der Anlage erzeugte Wärme wird nicht als Fernwärme eingestuft, sondern dient zur Warmwasserversorgung eines kleineren Kundenkreises.

Fisksätra ist Reko-zertifiziert

Ekobacken

Fernwärme ist eine effiziente und wettbewerbsfähige Möglichkeit, Haushalte und Unternehmen mit Wärme zu beliefern. Das Heizkraftwerk Ekobacken versorgt einen Großteil des Bezirks Gustavsberg mit Fernwärme.

Der Hauptteil der Produktion erfolgt in einem 7+2-MW-Kessel, der ausschließlich mit Hackschnitzeln befeuert wird. Er wird ergänzt durch einen 2-MW-Kessel, der mit Biogas befeuert wird.

Mit Biomasse befeuert

In der Anlage Bollmora wird Tallöl-Pech als Brennstoff verwendet. Tallöl-Pech ist ein Biobrennstoff, der aus Tallöl hergestellt werden kann, einem Nebenprodukt der Papier- und Zellstoffindustrie. Es hat ähnliche Eigenschaften wie schweres Heizöl. Bollmora verfügt über eine installierte Leistung von 2 x 18 MW bei Verwendung von Tallöl-Pech bzw. 20 MW bei Verwendung von fossilem Öl sowie über einen 10-MW-Stromkessel. 

Das Wasserkraftwerk Tuggen liegt am Fluss Ume Älv, rund 20 Kilometer flussabwärts der Stadt Lycksele. Die Anlage nutzt 26 Meter der gesamten Fallhöhe von 39 Metern, über die Vattenfall am Ume Älv verfügt. Der Bau des Kraftwerks begann 1957, 1962 wurde es in Betrieb genommen. 

Ausgestattet ist Tuggen mit Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von 110 MW. Dabei wird eine Fallhöhe von 28 Metern genutzt. Die Maschinenhalle wurde über Tage errichtet. 

Fakten zum Wasserkraftwerk Umluspen

Der Bau des Kraftwerks begann 1953, 1957 wurde die Doppelblock-Anlage in Betrieb genommen. Umluspen liegt am See Storuman, der als Wasserspeicher für das Kraftwerk dient. Der Speicher hat eine Regelkapazität von 1,11 Milliarden m³ und eine Stauhöhe von sieben Metern. Die Fallhöhe beträgt 34 Meter. 

Ausgestattet ist das Kraftwerk mit zwei Kaplan-Turbinen mit einer installierten Leistung von 94 MW.

Abfallverbrennung in Block 5 in Uppsala

Vattenfall ist Eigentümer von Utgrunden

Utgrunden war einer der ersten schwedischen Offshore-Windparks und wurde im Jahr 2000 errichtet. Er liegt in der Meerenge Kalmarsund ca. 12 km von Bergkvara und 8 km von der Insel Öland entfernt. Im Zuge eines Geschäftsabschlusses mit Dong Energy, einem dänischen Energieunternehmen, erwarb Vattenfall im Jahr 2006 523 Windturbinen in Schweden, Dänemark, Polen und dem Vereinigten Königreich. Diese Akquisition umfasste auch das von GE gebaute Utgrunden 1.

Einzigartiger Staudamm

Der Staudamm des Kraftwerks Vargfors ist einzigartig in seiner gewölbten Betonbauweise. Von dieser Art gibt es nur wenige in Schweden. Die Anlage liegt 25 Meter unter der Oberfläche bei einer Fallhöhe von 49,5 Metern. Vargfors wurde nicht von Vattenfall selbst errichtet, sondern der größte Teil der Bauarbeiten wurde ausgelagert.

 

Der Bau des Kraftwerks begann 1930. Zuerst wurden Häuser für die Mechaniker und Bauarbeiter errichtet. Vor einigen Jahren wurden sie abgerissen, doch die Zufahrten und Grundstücksmauern sind noch intakt. Nach seiner Fertigstellung wurde das Kraftwerk 1934 offiziell von König Gustaf V. eröffnet. 1937 erhielt Vattenfall dann die Genehmigung zur Regulierung des Sees Vänern. Die Wasserrechtsbehörde setzte die Genehmigung 1938 in Kraft, hauptsächlich weil sie Abhilfe gegen die teilweise außergewöhnlich hohen Wasserstände schaffen wollte.

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