Kraftwerk Hojum

Das Kraftwerk Hojum ist 13 Kilometer vom Abfluss des Sees Vänern in den Fluss Göta Älv entfernt. Das Kraftwerk Olidan liegt rund einen Kilometer stromabwärts von Hojum. Das Kraftwerk Hojum ist das zweite Wasserkraftwerk in Trollhättan, das erste ist die ältere Anlage Olidan. Nach der Fertigstellung von Olidan im Jahr 1921 begann die Planung des Kraftwerks Hojum, das 1941 in Betrieb genommen wurde. Aufgrund der politischen Instabilität in den späten 1930er und frühen 1940er Jahren wurde es unterirdisch angelegt.  

Fakten zum Windpark

Der Windpark besteht aus zwölf Turbinen des Herstellers Siemens, die jeweils eine Leistung von 3 Megawatt erzeugen und den Berechnungen zufolge pro Jahr 98 Gigawattstunden Strom produzieren werden. Das entspricht dem Stromverbrauch von rund 18 000 Haushalten.

Die Gesamthöhe der Turbinen beträgt 150 Meter bis zur äußersten Spitze der Rotorflügel. Der Rotordurchmesser beträgt 113 Meter. Die Turbinen mit Direktantrieb verfügen über kein Getriebe, weshalb die Antriebswelle direkt an den im Maschinenhaus untergebrachten Generator gekoppelt ist.

Durch seine Nähe zum Eisenerzbezirk war es nur natürlich, dass die Harsprånget-Fälle schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt für die Stromerzeugung ausgewählt wurden. Infolge der industriellen Expansion und des gestiegenen Strombedarfs wurde 1919 mit der Entwicklung eines Kraftwerks mit einer Leistung von 105 MW in Harsprånget begonnen. Aufgrund der schweren Wirtschaftskrise nach dem Ersten Weltkrieg sank jedoch die Nachfrage nach Strom. Deshalb wurde der Bau im Mai 1922 auf Eis gelegt. 

Wärmeerzeugung aus Biomasse

Der Brennstoff, mit dem in Haparanda Wärme erzeugt wird, besteht hauptsächlich aus Hackschnitzeln und Baumrinde aus den umliegenden Wäldern sowie aus Torf aus dem Marschland im Osten der Grafschaft Norrbotten. 50 Prozent der gesamten Wärmeerzeugung werden durch eine grenzüberschreitende Pipeline aus Finnland importiert.

Grundfors

Grundfors ist eines von Vattenfalls Wasserkraftwerken am Fluss Ume Älv in Nordschweden. Es wurde erstmals 1958 in Betrieb genommen und umfasst eine Kaplan-Turbine mit einer Fallhöhe von 35 Metern. Die installierte Leistung beläuft sich auf 100 MW.

Der Fluss Gejmån, der als Abflusskanal der Seen Arevattnet, Ropen, Abelvattnet und Bleriken dient, fließt in den See Övre Björkvattnet. Die Anlage nutzt den Fallabschnitt zwischen den Seen Bleriken und Övre Björkvattnet. Die Bruttofallhöhe beträgt rund 250 Meter. Das Kraftwerk wurde erstmals 1970 in Betrieb genommen.

Visby

Gotlands Energi begann 1982 mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes in Visby und versorgt heute rund 1200 Kundenanlagen mit insgesamt zirka 190 Gigawattstunden Fernwärme. Die Fernwärme in Visby wird mit forstwirtschaftlicher Biomasse aus lokaler Produktion, Biogas und -öl erzeugt.

Die Produktion in Visby basiert auf forstwirtschaftlicher Biomasse (Hackschnitzel) und einer Wärmepumpe mit Bioöl für Spitzen- und Reservelasten.

Gardikfors 

Das Wasserkraftwerk Gardikfors liegt an der Mündung des Sees Gardiksjön in den Fluss Ume Älv. Die Anlage wurde 1959 in Bau und 1963 erstmals in Betrieb genommen. Sie nutzt eine Francis-Turbine mit einer installierten Leistung von 60 MW.

Gallejaur

Der Bau erfolgte in zwei Stufen: Block 1 wurde im Jahr 1964 in Betrieb genommen, Block 2 1988. Dieses Kraftwerk nutzt die Fallhöhe entlang des Flusses zwischen den Dyngsele-Stromschnellen und den Treholms-Stromschnellen. 

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