Geschichte – die Wiege von Vattenfall

Das Kraftwerk Olidan war das erste Wasserkraftprojekt des schwedischen Staates. Dieser plante bereits seit Langem den Bau von Kraftwerken an den großen Flüssen des Landes. Allerdings gab es die Sorge, dass die Nachfrage für die großen Mengen Strom, die erzeugt wurden, nicht ausreichen würde. Im Jahr 1905 erwarb die Regierung das Unternehmen Nya Trollhätte Kanalbolag ("Neue Trollhättan-Kanalgesellschaft“), das in einen Staatsbetrieb umgewandelt wurde. Bereits 1909 firmierte dieser erneut um und wurde zur Kungliga Vattenfallsstyrelsen. 

Beschleunigtes Bautempo

Im Jahr 1970 wurde das Bautempo beschleunigt. Im Winter gab es Stromengpässe, die einer Kombination aus dem trockenen Jahr, dem kalten Wetter und der boomenden Wirtschaft geschuldet waren. Die Versorger appellierten an die Bevölkerung, Strom zu sparen, bis die Frühjahrsschmelze die angespannte Lage im Stromsystem aufheben würde. 

Zum Ende des Jahres 2009 wurde Vattenfall alleiniger Eigentümer des Wasserkraftwerks Pengfors am Fluss Ume Älv. Die Anlage befindet sich rund 40 Kilometer von der Stadt Umeå entfernt und gehörte zuvor E.ON. 

Das Kraftwerk Pengfors umfasst drei Einheiten mit einer installierten Leistung von insgesamt 51 MW. Die Anlage ist mit einer Kaplan-Turbine ausgerüstet. Sie hat eine Fallhöhe von 15,5 Metern.

In 2014 Wurde das Wasserkraftwerk saniert.

Fakten zur Wasserkraft und zum Fluss Lule Älv

Flößerei

Fakten zum Bau 

Die Fertigstellung des Kraftwerks Randi markierte den Endpunkt der nahezu 80 Jahre dauernden Erschließung des Lule Älv für die Wasserkraft, im Zuge derer im Durchschnitt alle fünf Jahre ein neues Kraftwerk gebaut wurde. 

Reaktoren

Ringhals besteht aus vier Reaktoren und ist eines der wenigen Kernkraftwerke, die über Siede- und Druckwasserreaktoren verfügen.

Der erst Reaktor (R1) ist ein Siedewasserreaktor von Asea-Atom mit einer Kapazität von 865 MW. Er ist seit Januar 1976 in Betrieb.

Die anderen drei Reaktoren (R2, R3 und R4) sind Druckwasserreaktoren der Firma Westinghouse. Der Reaktor R2 mit einer Kapazität von 865 MW ging im Mai 1975 in Betrieb, R3 mit 1.047 MW im September 1981 und R4 mit 940 MW im November 1983.

Beeindruckender Tunnelbau

Reparaturen im Jahr 2009

2009 musste das Kraftwerk Rusfors repariert werden. Der Grund hierfür war vermutlich frostbedingte Erosion. Dabei wurden der Wasserspeicher und der anschließende Überfallkanal ausgebessert. Am Überfallkanal wurden zudem geringfügige Umbauarbeiten durchgeführt. Durch diese Maßnahmen sollte die technische Lebensdauer der Anlage erheblich verlängert werden. 

Seitevare – extreme Kälte

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