Långbjörn 

Das Wasserkraftwerk Långbjörn ist am Fluss Ångermanälven in Nordschweden gelegen. Es wurde 1959 in Betrieb genommen und umfasst eine Kaplan-Turbine mit einer Fallhöhe von 34 Metern. Die installierte Leistung beträgt 100 MW.

Mehr Sicherheit

Im Rahmen des Wasserkraftprogramms von Vattenfall wurde in den Jahren 2005 bis 2006 die Sicherheit der Anlage in Långbjörn erhöht. Der Staudamm wurde verstärkt, um den extremen Wassermassen standhalten zu können, die alle 10.000 Jahre auftreten können. 

Heizkraftwerk Lyviksverket

Die Anlage wurde 1999 in Betrieb genommen und verfügt über zwei Kessel mit einer Wärmeleistung von je 10 MW. Zudem ist sie mit einem Rauchgaskondensator ausgerüstet. Bei geringem Wärmebedarf wird nur einer der Kessel genutzt. Darüber hinaus ist die Anlage mit einem Wärmespeicher mit einem Fassungsvermögen von 2.000 m3 Wasser ausgestattet, der kurzzeitige Schwankungen der Wärmenachfrage ausgleicht und so einen optimierten Betrieb der Kessel ermöglicht.

Zehn Kilometer vor der Küste 

Als der Windpark Lillgrund im Dezember 2007 in Betrieb genommen wurde, war er der drittgrößte weltweit. Die 48 Turbinen haben eine Kapazität von je 2,3 MW.

Die 115 Meter hohen Windturbinen und das runde Umspannwerk in Lillgrund sind rund zehn Kilometer von der Küste entfernt und vom Festland aus am Horizont zu erkennen.

Fakten zum Wasserkraftwerk Lilla Edet und seine Geschichte

Der Standort von Lilla Edet hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil besteht darin, dass der Göta Älv mit einer durchschnittlichen Strömungsrate von 550 Kubikmetern Wasser pro Sekunde Schwedens größter Fluss ist. Sein Hauptnachteil war damals die geringe Fallhöhe von nur vier Metern. In Verbindung mit dem Bau eines weiteren Schleusentors auf halber Strecke zur Gemeinde Trollhättan wurde 1916 jedoch ein Staudamm geschaffen, der die Fallhöhe bei Lilla Edet auf sechseinhalb Meter erhöhte. 

Geschichte

Der Bau des Kraftwerks Ligga erwies sich als anstrengendes und ereignisreiches Unterfangen. Die Arbeiten am Kraftwerk Bergeforsen im Fluss Indalsälven hatten sich in die Länge gezogen. Um dem zunehmenden Strombedarf gerecht zu werden, musste Ligga schnell in Betrieb genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bauarbeiten an der Anlage Harsprånget nahezu abgeschlossen. Personal und Maschinen wurden nun nach Ligga verlagert. Es war ein erstklassiges Beispiel für die effiziente Nutzung der eingesetzten Maschinen und übertraf sogar noch den Bau von Harsprånget.

Änderung des Bauplans

Åke Rusck, der damalige Geschäftsführer von Vattenfall, veranlasste eine Änderung des Bauplans für das Kraftwerk Letsi in verschiedenster Hinsicht. Es sollte mehr Rücksicht auf die Umwelt und die Gemeinschaft der Samen genommen werden. Eigentlich hatte der Stromsektor das vorrangige Ziel, Wasserkraft bei möglichst geringem Kostenaufwand zu erzeugen. Doch in Letsi war dies nicht der Fall. 

Historische Gegend 

Bei der Planung und dem Bau des Kraftwerks wurde deshalb nicht nur auf Umweltschutzaspekte, sondern auch auf archäologische Belange besonders geachtet. In der Maschinenhalle wurde ein großes Steinrelief aufgestellt, auf dem das Leben an den Nämforsen-Fällen in vorhistorischer Zeit und bis zur Gegenwart dargestellt ist. Während der Sommermonate durchlaufen 125 m3 Wasser pro Sekunde die Überfallkanäle des Kraftwerks und verleihen der Gegend eine einzigartige Atomsphäre. 

Eines der ersten Wasserkraftwerke

Die Windturbine mit einer Nennleistung von 2 000 kW hat eine Turmhöhe von 80 Metern und einen Rotordurchmesser von 75 Metern. In der Nähe wurde ein 140 Meter hoher Mast für die Messinstrumente errichtet, um Vattenfalls Wissen über Wind und Energie zu erweitern. In einer Ausstellung wurde der Fortgang der Entwicklung öffentlich gemacht. 

Investition in die Zukunft

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