Fakten zum Heizkraftwerk Reuter und seiner Geschichte

Im Jahr 1930 wurde im Berliner Bezirk Spandau das Kraftwerk West (heute: Heizkraftwerk Reuter) in Betrieb genommen und diente zur Deckung der Spitzenlast in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst alle Anlagen demontiert. Mit Hilfe der Berliner Luftbrücke begann 1948 der Wiederaufbau des Kraftwerks.

1956 wurde die Anlage zu einem Heizkraftwerk (HKW) umgebaut, was sie strategisch noch bedeutsamer machte. Das HKW Reuter war damals das zweitgrößte Kraftwerk im gesamten Berliner Raum.

Fakten zum Heizkraftwerk Reuter West

Das Heizkraftwerk Reuter West liegt im Nordwesten von Berlin. Es besteht aus zwei baugleichen Kraftwerksblöcken, die 1987 und 1989 in Betrieb genommen wurden. Strom und Wärme werden nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig erzeugt. Dadurch steigt der Brennstoffausnutzungsgrad bis auf 80 Prozent.

Fakten zum Heizkraftwerk Rugenberger Damm 

Das Ziel der MVR ist es, den von der Stadtreinigung Hamburg oder anderen Abfallerzeugern angelieferten Abfall kostengünstig thermisch zu behandeln, verwertbare Stoffe zu produzieren und Abfälle weitgehend zu vermeiden. Aus der im Abfall enthaltenen Energie (Heizwert) produziert die MVR Fernwärme in Form von Prozessdampf (15 bar, 280 °C) und Heizwasser sowie Strom.

Fakten zum Heizkraftwerk Tiefstack 

Das Kraftwerk ist sowohl für die Grundlast- als auch für die Spitzenlastproduktion ausgestattet. Die Grundlasteinheit wird mit Steinkohle betrieben, während die zwei für die Spitzenlastversorgung genutzten Heizkessel mit Erdgas und leichtem Heizöl befeuert werden. Die Kraftwerke sind mit modernsten Rauchgasreinigungsanlagen bestückt. Diese sorgen dafür, dass die aus dem 120 Meter hohen Schornstein abgegebenen Rauchgase die zulässigen Grenzwerte deutlich unterschreiten. 

Fakten zum Heizkraftwerk Wedel und seiner Geschichte

Das Kraftwerk Wedel ist ein Heizkraftwerk und wurde 1961-1965 gebaut. Die Anlage diente zunächst nur zur Stromerzeugung. Im Jahr 1987 wurde sie allerdings zum Heizkraftwerk umgebaut und 1993 nach neuesten Umweltstandards nachgerüstet. Das Kraftwerk besteht aus zwei Blöcken, die separat betrieben werden können, um die Produktion dem wechselnden Strom- und Wärmebedarf anzupassen. Zudem verfügt es über zwei Gasturbinen für die Spitzenlastproduktion.

Der Windpark Westküste ist der erste Windpark in Deutschland. Im August 1987 gingen 30 Windkraftanlagen mit zusammen 1.000 Kilowatt Leistung in Betrieb. Dabei konnten die Initiatoren des Windparks auf die Erfahrungen und die Infrastruktur von "GROWIAN“ (Große Windanlage) im Kaiser-Wilhelm-Koog zurückgreifen. Grundlegende Kenntnisse für den Anschluss von Windenergieanlagen an ein regionales Stromnetz, Materialverhalten und Parkdesigns wurden hier erforscht. Eine ganze Branche profitiert bis heute von dem Know-how, das hier gewonnen wurde.

Zuverlässige Energieversorgung für Hamburg

Der Alltag einer Großstadt ist ohne zuverlässige Energieversorgung undenkbar. Etwa zwei Drittel des Hamburger Strombedarfs entfallen auf Industrie- und Gewerbebetriebe, die in Hamburg viele Arbeitsplätze sichern.

Das Heizkraftwerk Moorburg kann mit einer möglichen Produktion von bis zu elf Milliarden Kilowattstunden fast den kompletten Strombedarf Hamburgs decken. Das neue Kraftwerk sorgt damit für eine sichere Grundlast in der Hansestadt und in Norddeutschland und trägt wesentlich zur Versorgungssicherheit bei.

 

Fakten zum Heizkraftwerk Klingenberg und seiner Geschichte

Das Kraftwerk Klingenberg wurde im Jahr 1927 in Betrieb genommen. 1970 begann ein umfassender Umbau des Kraftwerks. Im Rahmen dieser Rekonstruktion wurde eine technische Umgestaltung vom Kondensationskraftwerk zum Heizkraftwerk vorgenommen. Das Heizkraftwerk erzeugt nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung neben Strom gleichzeitig Wärme. Es wird mit Erdgas betrieben und stellt das Grundgerüst der Fernwärmeversorgung der östlichen Bezirke Berlins dar.

Fakten zum Windpark Jänschwalde 

Der Windpark Jänschwalde liegt in der Nähe von Cottbus in Brandenburg. Er wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen und besteht aus sechs Windturbinen vom Typ Vestas V90. Die Turbinen befinden sich alle in 105 Metern Höhe (Nabenhöhe) und haben einen Rotordurchmesser von 90 Metern und eine Nennleistung von zwei Megawatt (MW). Die Gesamthöhe beträgt 150 Meter.

Fakten zum Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II und seiner Geschichte 

Das Pumpspeicherkraftwerk Hohenwarte II ist seit 1966 in Betrieb. Mit acht Maschinensätzen ist es das größte Wasserkraftwerk an der Saale. Das künstlich angelegte Oberbecken hat keine Zuflüsse und verfügt über einen Speicherraum für 3,02 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Talsperre Eichicht wird für die beiden Pumpspeicherkraftwerke Hohenwarte I und II als Unterbecken genutzt. Die Wasserkraft-Maschinensätze befinden sich in einem Maschinenhaus im Unterbecken.

 

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