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Boxberg

Boxberg
Das Kraftwerk Boxberg und der nahegelegene Tagebau sind seit langem ein wichtiger Energielieferant in Deutschland – für die Menschen und die Region. Das Kraftwerk ist das Zweitgrößte Braunkohlenkraftwerk Vattenfalls in Deutschland.

Geschichte von Boxberg

Das Kraftwerk Boxberg ist eine kohlebetriebene Anlage, die sowohl Strom als auch Wärme produziert. Der erste Kraftwerksblock wurde 1971 in Betrieb genommen. Bis 1980 wurde seine Kapazität auf 3.520 MW erweitert. In den Spitzenzeiten waren fast 4.800 Arbeiter im Kraftwerk beschäftigt und weitere 3.000 im nahegelegenen Tagebau. Pro Tag wurden aus bis zu 120.000 Tonnen Kohle über 80 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt.

Die beiden 500-MW-Blöcke wurden von 1992 bis 1995 mit modernster Umwelttechnik nachgerüstet und für den Weiterbetrieb ertüchtigt. Die alten 210-MW-Anlagen wurden schrittweise vom Netz genommen und rückgebaut. Im Jahr 2000 wurde eine hocheffiziente 900-Megawatt-Einzelblockanlage in Betrieb genommen, um die gestiegene Nachfrage des Strommarkts erfüllen zu können. Diese Maßnahmen haben die Emissionen pro Kilowattstunde erheblich reduziert.

Fakten zu Boxberg

Die Braunkohle für das Kraftwerk stammt aus den Tagebaugebieten Nochten und Reichwalde.

Vattenfall hat im Februar 2012 erfolgreich die erste Netzschaltung des neuen 675-MW-Kraftwerksblocks in Boxberg vorgenommen und ihn noch im selben Jahr erfolgreich in Betrieb gesetzt. Der Kraftwerksstandort Boxberg verfügt nun über eine installierte Gesamtkapazität von 2.575 MW. 

Der neue Block mit 675 Megawatt (MW) Leistung setzt die neuesten Entwicklungen in der Materialforschung, bei Dampfkessel- und Turbinentechnologie in die Praxis um und ergänzt damit die vorhandene Anlage in optimaler Weise. So benötigt das Kraftwerk zum Beispiel bis zu 30 Prozent weniger Kohle als Kraftwerke im weltweiten Durchschnitt. Das Kraftwerk zielt auf einen Wirkungsgrad von nahezu 44 Prozent. Das bedeutet eine weitere Steigerung um 2 Prozent - mit dem Ergebnis einer signifikanten Reduktion von Emissionen.