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Askersund

Askersund
In Askersund wird sowohl Strom als auch Wärme erzeugt. Es werden vorrangig Biobrennstoffe in Form von lokal beschaffter, forstwirtschaftlicher Biomasse eingesetzt. Um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine effektive Verbrennung mit niedrigen Emissionen zu schaffen, wird die Qualität des Brennstoffes durch Stichproben und Kontrollbesuche bei den Lieferanten überprüft.

Im Jahr 2013 wurde das Kraftwerk zu zirka 97 Prozent mit forstwirtschaftlicher Biomasse befeuert. Um den zugeführten Biobrennstoff optimal zu nutzen, wurde zudem ein Rauchgaskondensator installiert, der die Wärme der Rauchgase in Fernwärme umwandelt. Im Winterhalbjahr kann es bei strenger Kälte gegebenenfalls erforderlich sein, mehr Öl als unter normalen Umständen üblich zuzuführen, um den Wärmebedarf der Kunden zu decken.

Fernwärme ist eine effiziente Wahl

In dicht besiedelten Gebieten stellt Fernwärme eine effiziente Nutzung von Ressourcen dar und trägt dazu bei, die Emissionen während der Produktion zu minimieren. Fernwärme kann aus verschiedenen Arten von Brennstoffen erzeugt werden, die sonst möglicherweise nicht genutzt würden. Somit trägt Fernwärme zur Senkung von Emissionen und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen bei (die außer als Brennstoff anderweitig nur schwer nutzbar sein können).

Fernwärme wird in 270 der 290 schwedischen Gemeinden genutzt und macht die Hälfte der gesamten Wärmeversorgung in Haushalten und Gewerbeimmobilien aus. Sie ist der wichtigste Grund dafür, dass es Schweden gelungen ist, seine Kohlendioxidemissionen zu reduzieren.

Askersund ist Reko-zertifiziert

Die Reko-Zertifizierung wurde vom schwedischen Branchenverband Svensk Fjärrvärme als Qualitätssicherungssystem für Anbieter von Fernwärme entwickelt. Zweck von Reko ist es, die Position der Kunden zu stärken sowie die Beziehung zwischen Kunden und Anbietern zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Offenheit, Vergleichbarkeit und Vertrauen.