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Wasserkraftwerk Älvkarleby

Wasserkraftwerk Älvkarleby
Die ersten schwedischen Wasserkraftwerke – Olidan (am Fluss Göta Älv), Porjus (am Lule Älv) und Älvkarleby (am Dalälven) – wurden hauptsächlich im frühen 20. Jahrhundert gebaut, um Strom für die Eisenbahnen und die Industrie in der Gegend zu liefern. Dies war der Beginn der Entwicklung im Bereich Wasserkraft und ein großer Schritt vorwärts für die schwedische Industrie. Der Fluss Dalälven fließt durch das Herz des schwedischen Bergbaus. Am Fluss siedelten sich viele Hütten an, die auch in großem Umfang zur Flößerei genutzt wurden. Derzeit hat Vattenfall drei Kraftwerke am Fluss Dalälven: Näs, Söderfors und Älvkarleby, wobei Älvkarleby mit 116 MW die größte installierte Kapazität hat.

Fakten zum Kraftwerk Älvkarleby und seine Geschichte

Das Wasserkraftwerk Älvkarleby liegt acht Kilometer von der Mündung des Dalälven in die Ostsee entfernt. Älvkarleby war schon seit dem Bronzealter eine wichtige Siedlung. Vermutlich war es die Lachsfischerei, die die Menschen in diese Gegend zog. Der Dalälven ist auch nach dem Bau der Wasserkraftwerke ein beliebter Fluss zum Angeln geblieben. Flussabwärts vom Kraftwerk Älvkarleby werden jedes Jahr 15 Tonnen Lachs und Meerforellen gefangen. 

Älvkarleby war das drittgrößte Projekt von Vattenfall nach den Kraftwerken Olidan in Trollhättan und Porjus in Nordschweden. Aufgabe des Kraftwerks Älvkarleby war es, Strom für Mittelschweden zu liefern. Der Bau wurde vom Architekten Erik Josephson entworfen, der auch für die Gestaltung des Kraftwerks Olidan verantwortlich war. Älvkarleby hatte zunächst eine installierte Kapazität von 70 MW, wurde jedoch nach und nach gesteigert und beträgt nun 125 MW.

Jedes Jahr im Juni wird Älvkarleby am „Fallens Dag“ (Wasserfalltag) Austragungsort eines atemberaubenden Spektakels: Das Wasser wird abgelassen und ergießt sich ungehindert in den Wasserfall. In Vattenfalls Fischzuchtstation Laxöfisket auf der Insel Laxön in Älvkarleby wird der Lachs untersucht und für die Zucht ausgewählt.

Das neue Kraftwerk

Um 1990 wurden alle Dämme erneuert, wobei die neuen ähnlich platziert wurden wie die alten.

Der Beton der alten Dämme war stark beschädigt. Deshalb wurde das Kraftwerk von 1988 bis 1991 ausgebaut und eine neue Anlage neben der alten errichtet.